Category: realtimes

Erfolgreich auf dem Rücken der Pferde

Am vorletzten Wochenende haben Schülerinnen und Schüler aus der 5. Jahrgangsstufe, nämlich Wael, Celine, Carolin, Hannah, Sophie, Soraya und Alicia  an einem Turnier in Oberröttenscheid teilgenommen.
In Konkurrenz zu etwa 50 weiteren Reiterinnen und Reitern haben sie sich erfolgreich den Prüfungen gestellt und konnten am Schluss stolz ihre Trophäen in Form einer Ehrenschleife mit nach Hause nehmen.

Das ist schon ein enormer Erfolg unserer Reit-AG, denn erst seit Beginn der 5. Klasse nehmen diese Schüler dort Reit-Unterricht.

Frau Dörpfeld, die diese AG leitet, bietet in diesem Zusammenhang aber nicht nur an, sich im Sattel auf einem Pferd zu halten, sondern oder besser vor allem wird der Umgang mit einem Lebewesen erlernt. D.h., man übernimmt Verantwortung für ein Tier, das ja in so vielem von den Menschen, bei denen es lebt, abhängig ist.

Die Mitglieder der AG haben uns berichtet, wie beispielsweise eine Reitstunde beginnt und endet. Nämlich nicht „Rauf aufs Pferd – und ab, so schnell die Hufe tragen“, sondern zunächst wird das Pferd liebevoll begrüßt, vielleicht auch ein wenig mit Leckerchen verwöhnt, gestriegelt, an der Leine bewegt und erst dann wird gesattelt.

Nach dem Reiten vollzieht sich das Ritual in umgekehrter Reihenfolge und endet mit dem Striegeln des Fells und der freundschaftlichen Verabschiedung.

Wir wünschen unseren Schülern weiterhin viel Freude und Erfolg in der AG und dem Umgang mit „ihrem“ Pferd.

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Kooperationsprojekt der Förderschule Nordkreis und der Städt. Realschule Hückeswagen

Auschwitz ist emotionale und geistige Schwerstarbeit für unser Vorstellungsvermögen. Und dennoch haben sich wieder 22 Jugendliche aus der Förderschule Nordkreis und der Städt. Realschule dieser Herausforderung gestellt.

Bereits zum zweiten Mal haben sich Schülerinnen und Schüler beider Schulen gemeinsam auf den Weg gemacht, um diesen Ort des Grauens in Augenschein zu nehmen. Trotz monatelanger Vorbereitungszeit hatte keiner der Jugendlichen mit dieser Wirkung gerechnet.

Das Programm der 5-tägigen Gedenkstättenfahrt wurde von der Bildungseinrichtung „Stätte der Begegnung“ zusammengestellt und begleitet. Die Gruppe besichtigte das Stammlager Auschwitz und das Vernichtungslager Birkenau, besuchte die Stadt Oswiecim, beschäftigte sich mit der Bedeutung der Kunst im KZ, durchstöberte das Archiv dazu im Stammlager und besuchte eine Kunstausstellung. Eine Videodokumentation über das Sonderkommando sowie kreative Vertiefungsangebote gehörten genauso zum Programm wie tägliche Auswertungsgespräche, um das Erlebte gemeinsam zu reflektieren.

In Krakau begaben sich die Jugendlichen bei einer Stadtführung auf die Spuren jüdischen Lebens und besuchten einen jüdischen Friedhof. Beeindruckender Höhepunkt der Reise bildete das Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Lidia Maksymowicz, die sich als Kind den Experimenten Dr. Mengeles aussetzen musste.

Auch der Besuch des historischen Museum der ehemaligen „Schindler-Fabrik“ hinterließ bei den Schülern dank der tollen medialen Aufbereitung Eindruck.

Zum Abschluss erlebte die Gruppe jüdische Kultur bei einem Abendessen in einem jüdischen Restaurant mit musikalischer Live-Untermalung.

Wenig Freizeit blieb den Jugendlichen bei dieser Studienfahrt, manch einer geriet an seine körperlichen oder emotionalen Grenzen und dennoch war jeder einzelne froh und dankbar für diese einzigartige Erfahrung.

Neuzugänge zum Redaktionsteam dringend gesucht

Nach unserem nicht sehr erfolgreichen „Fahndungs“- Aufruf nach neuen Mitgliedern für die Schülerzeitung vor zwei Wochen, versuchen wir es jetzt noch einmal.

Wenn die Schülerzeitung weiterhin bestehen soll, benötigen wir dringend neue motivierte Mitarbeiter im Redaktionsteam.

Selbstverständlich essen wir nicht nur Pizza, sondern wir arbeiten auch intensiv und mit ziemlich viel Freude dabei – und das sollte auch unbedingt so bleiben. Deshalb brauchen wir DICH!

Also, wenn du daran interessiert bist, die Eltern und Schüler unserer Schule zu informieren, was im Moment so los ist und dich auch nicht davor scheust, mal „heiße Eisen“ anzusprechen, dann bist du bei uns richtig.

Sprich uns an:

Nico Puck, 10a

Nils Jörrens, 10b

Laura Ewald, 10a

Dominik Klar, 10a

Joshua Wendorff, 10a

Maurizio Muglach, 9a

Die Redaktion der Realtimes Schülerzeitung

Gesund und lecker, ja, das geht tatsächlich!!!

Ein gutes Frühstück ist eine der Grundvoraussetzungen für einen guten Tag und als Voraussetzung für ein gutes Frühstück sind gute Lebensmittel wie Obst oder Gemüse nicht wegzudenken. Aus diesem Grund veranstaltete die 6b am 18.04.18 ein gesundes Frühstück zum Abschluss der Unterrichtsreihe in Biologie zu „Ernährung und Verdauung“.

Jeder hat etwas Gesundes beigesteuert.

Das weiße Brötchen wurde hier gegen das dunkle Körnerbrötchen eingetauscht. Statt mit Marmelade und Fleischwurst wurde es mit Frischkäse, Tomaten und Gurken belegt. Falls man keine Lust auf Brötchen hatte, gab es auch gesundes Müsli mit dazu gehöriger breiter Angebotspalette zum Mischen u.a. mit Naturyoghurt.

Auch bei Getränken wurde der Kakao zuhause gelassen. Es gab frische Milch vom Hof Stefer und Wasser mit frischer Zitrone. Selbst die Kinder, die sonst nicht die größten Freunde von Milch am Morgen sind, fanden, dass die Milch überraschend gut geschmeckt hat.

Es hat allen gut geschmeckt und diese Art des Frühstückens hat den Schülern rundum gefallen und die meisten können nun gar nicht auf Obst und Gemüse am Frühstückstisch verzichten.

Bürgerentscheid und Förderverein

Zunächst ist der Leser gewiss ein wenig verwirrt und fragt sich, ob dies nicht eigentlich zwei von einander unabhängige Themen sind …

Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Überlegungen des Fördervereins durchaus in Abhängigkeit zum Bürgerentscheid stehen.

Viele Schüler der RSHW haben gegen Ende der letzten Woche ein deutlich entspannteres Auftreten bei ihren Lehrern bemerkt. Vermutlich hat es einige Zeit gedauert, bis endlich angekommen ist, dass nun – nach mehr als sechs Jahren der Ungewissheit – die Entscheidung gefallen ist, dass wir in unserem Gebäude bleiben können. Ganz ehrlich, die Lehrer und auch die meisten Schüler sind sehr froh darüber.

Nun hat am letzten Mittwoch die Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer stattgefunden. Dass dabei ein neuer Vorstand gewählt worden ist, haben Sie und habt ihr gewiss der Presse entnommen. Für die Schüler bedeutet diese Sitzung, dass sie sich auf eine Modernisierung der technischen Ausstattung und damit auf aktuellere Unterrichtsgestaltung freuen dürfen! Denn nachdem gesichert ist, dass wir im Gebäude Kölner Str. bleiben, will der Förderverein auch wieder in festverbaute Anlagen investieren.

Wir sind sehr gespannt und neugierig, was uns da erwartet und bedanken schon einmal im Voraus.

VERNUNFT MACHT SCHULE – die entscheidende Phase hat begonnen!

Es bleibt zu wünschen, dass das gute Wetter die Menschen in Hückeswagen nicht nur motiviert, Eis zu essen, sondern dass sie diesen Weg gleich nutzen, um ihre Stimme im Rahmen des Bürgerentscheids abzugeben.

(Da wir die Redaktion der Schulhomepage sind, müssen wir uns auch nicht den Anstrich der Neutralität geben, sondern dürfen an dieser Stelle manipulativ seinund um Unterstützung für die Bürgerinitiative werben = „Ja“ zum Neubau der Grundschule).

Mitglieder der Bürgerinitiative haben sich heute vor dem Glaspalast eingefunden, um nochmals auf die Abstimmung aufmerksam zu machen.

Daran wird deutlich, wie wichtig es den Betroffenen ist, dass vor allem im Sinne der Grundschulkinder entschieden wird. Noch die gesamte Woche können (oder mindestens sollten, besser noch müssten) Sie Ihre Stimme abgeben.

Redaktionsmitglied im Gespräch mit dem ehemaligen Schulleiter der RSHW und Mitglied der Initiative Vernunft macht Schule.

Ein kleiner Schritt für Sie – ein großer Schritt für die Menschheit!

Wanted!

Suchst du dich hier vergeblich? Macht nichts – da kann dir geholfen werden!

Wir brauchen dich, ja, ganz genau!

Bist du gerne mit kreativen Leuten zusammen? Schaust du ab und zu mal über den Tellerrand? Hast du festgestellt, dass das Leben nicht nur aus Essen, Trinken und Chillen besteht?

Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir benötigen dringend Verstärkung für unser Redaktionsteam. Die Mitglieder der Redaktion der Schulhomepage suchen nach interessierten Menschen, die (wenigstens) ein bisschen bewegen wollen, die aber auch gerne schreiben. Denn es macht Spaß, Informationen zu teilen, auf Wichtiges aufmerksam zu machen und immer „am Puls der Zeit“ zu sein!

Die Redaktion bei der Arbeit

Zwar geht es nicht immer so bei uns zu, aber wir diskutieren und produzieren in einer tollen Atmosphäre, sind stolz auf das, was wir schaffen und freuen uns, wenn unsere Artikel Anklang finden.

Schau doch einfach mal (unverbindlich) bei uns rein.

Wir treffen uns vierzehntägig montags um 14.00 Uhr in 004.

Interviews mit den Praktikanten

Herr Esperanza

Herr Esperanza hat einige Wochen an unserer Schule ein Praktikum absolviert (Bis zu den Osterferien)
Sechs Wochen vor den Osterferien hat unser Kollegium „Verstärkung“ erhalten durch den Praktikanten, Herrn Esperanza.
Da wir grundsätzlich neugierig sind, und in diesem Falle ganz besonders, wenn nämlich auch mal ein weiterer Mann in den Lehrerberuf strebt, haben wir von der Schülerzeitung Herrn Esperanza einige Fragen gestellt zu seinen derzeitigen Plänen und deren konkrete Umsetzung:
Frage: Herr Esperanza, Sie befinden sich ja noch ziemlich in den Anfängen des Studiums. An welcher Universität studieren Sie?
Antwort: Ich studiere an der Universität in Köln.
Frage: Was waren/ sind Ihre Lieblingsfächer in der Schule.
Antwort: Das waren Biologie und Englisch.
Frage: Welche Fächer studieren Sie und was erwartet man von Ihnen?
Antwort: Das deckt sich schon ziemlich mit meinen Neigungen als Schüler, denn ich studiere nun auch Englisch und Chemie.
Zunächst lege ich die Bachelor-Prüfung ab in den Naturwissenschaften und in der Sprache, z.B. Linguistik. Ebenso muss ich einige Praktika durchlaufen, u.a. auch ein Orientierungspraktikum, um herauszufinden, ob der Lehrerberuf überhaupt für mich geeignet ist.
Frage: Warum möchten Sie Lehrer werden? Ist das in der heutigen Zeit nicht eine besondere Herausforderung?
Antwort: Den Gedanken, Lehrer zu werden, hatte ich eigentlich schon sehr, sehr lange im „Hinterkopf“, mich reizt die Verknüpfung der wissenschaftlichen Seite mit dem sozialen Aspekt.
Frage: Wann werden Sie voraussichtlich mit Ihrem Studium fertig sein und wie sehen Ihre Pläne danach aus?
Antwort: Das dauert nun ja doch noch einige Zeit. Nach dem Studium möchte ich aber unverzüglich an die Schule, um dort zu arbeiten.
Frage: Wie sind Sie auf unsere Schule gekommen?
Antwort: Ich wohne in Wermelskirchen, da ist es alleine aus fahrtechnischen Überlegungen sinnvoll, aber auch, weil ich nicht an die Schule wollte, die ich selbst als Schüler besucht habe und die RSHW kennt man halt in der Region.
Frage: Wo würden Sie später gerne arbeiten/ unterrichten?
Antwort: Vorzugsweise würde ich an eine Gesamtschule gehen wollen, allerdings hat mir die Realschule hier sehr gut gefallen.
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten – und viel Erfolg fürs Studium.

Herr Schiffer

Herr Schiffer hat einige Wochen an unserer Schule ein Praktikum absolviert (Bis zu den Osterferien)
Uns hat interessiert, was ihn an unsere Schule „verschlagen“ hat und – für manche vielleicht unverständlich – warum er Lehrer werden möchte!
Hier nun einige Fragen, die seitens der Schülerzeitung an Herrn Schiffer gestellt wurden:
Frage: Warum möchten Sie Lehrer werden?
Antwort: Nach dem Abi habe ich viele unterechiedliche Praktika absolviert und an der Schule gefiel es mir am besten. Also habe ich mich entsprechend an Unis beworben.
Frage: Welche Fächer studieren Sie und was erwartet man von Ihnen?
Antwort: Ich studiere Mathe und Wirtschaft. Die Uni erwartet von mir viel fachliches Wissen. Allerdings ist es mir besonders wichtig zu lernen, wie ich den Schülern am besten den Unterrichtsstoff vermittele.
Frage: Wo studieren Sie?
Antwort: Ich studiere an der Universität Koblenz Landau.
Frage: Was waren/ sind Ihre Lieblingsfächer in der Schule.
Antwort: Meine Liebelingsfächer waren und sind Mathe und Sport.
Frage: Wann werden Sie voraussichtlich mit Ihrem Studium fertig sein und wie sehen Ihre Pläne danach aus?
Antwort: Mein Studium werde ich voraussichtlich Ende 2019 abschließen. Dann möchte ich mir gerne eine schöne Stadt suchen und dort mein Referendariat absolvieren.
Frage: Wie sind Sie auf unsere Schule gekommen und was für einen Eindruck haben Sie gewonnen?
Antwort: Ich bin selbst in Hückeswagen aufgewachsen und habe bis jetzt nur Gutes über diese Schule gehört. Meine Freundin hat hier auch ein Praktikum gemacht und erzählte mir unter anderem von dem guten Kollegium.
Frage: Wo würden Sie später gerne arbeiten/ unterrichten?
Antwort: Am liebsten würde ich an einer Grundschule arbeiten. Ich kann mir aber auch vorstellen, an einer Realschule zu unterrichten. Die Schule sollte am besten im Umkreis von Köln oder im Norden sein.
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten – und viel Erfolg bei den Prüfungen.
– Nils Jörrens

Kein Hundeklo!!!

Offensichtlich weckt das schöne Außengelände der RSHW die unterschiedlichsten Begehrlichkeiten!
Immer wieder wird beobachtet, dass Hundebesitzer die Wiese als Tobeplatz oder Spazierweg benutzen.
Dort, wo unsere Schüler auf dem Rasen toben, beim Fußballspielen hinfallen oder sich auch einfach hinsetzen, laufen sie Gefahr, in extrem unerwünschten Kontakt mit der „Hinterlassenschaft“ eines Hundes zu geraten!
Da ist es nichts weiter als ein „netter Versuch“, wenn die Ergebnisse der Hundeverdauung in einem Beutel auf der Fensterbank im Kellergeschoss abgelegt werden. Die Entsorgung dieser SCH … gehört nicht zur Aufgabenbeschreibung des Hausmeisters und wir empfinden das schon als mehr als heftig!!!
Mit Beginn der Sommersaison (nach den Osterferien) wird die Wiese wieder intensiv von uns Schülern genutzt, deshalb ersuchen wir die Hundebesitzer, ihren Gassi-Gang auf andere Gebiete zu verlegen.

Frieden geht anders

Dies ist das Thema einer Ausstellung in der Luthergemeinde in Remscheid.
Der Kurs Praktische Philosophie hat diese Ausstellung besucht und sich, angeregt durch die ansprechenden Materialien, intensiv mit der Fragestellung auseinandergesetzt.
Große Banner zogen zunächst die Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Fragestellung auf sich. Dazu konnte man jeweils auf Monitoren informative Kurzfilme mit Reportagen, Interviews oder anderen faszinierenden Darstellungen anschauen.
Uns war bis dahin nicht bewusst, dass z.B. in Lettland ein Sängerwettbewerb zu einem friedlichen Zusammenschluss der durch die Besatzung bedrängten Bevölkerung geführt hat oder das Abschalten des Computerprogramms im Kalten Krieg durch einen sowjetischen Offizier in den 80-er Jahren einen möglichen Atomkrieg verhindert hat.
Beeindruckend viele Varianten zeigten, dass es selbst in scheinbar festgefahrenen kriegerischen Auseinandersetzungen eine friedliche Lösung geben kann.
Jedoch war auffallend, dass es vor allem immer wieder die Frauen sind, die dem sinnlosen Morden ein Ende setzen. Sie schafften es, Ausgrenzungen und Abschottungen zu überwinden, starre feindliche Positionen, religiöse Unterschiede, rassistische Trennungen usw. haben sie ausgeklinkt, damit ihre Kinder in einer friedlichen Umgebeung und mit einer Zukunft aufwachsen können.
Eine Möglichkeit für uns, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, könnte darin bestehen, fair trade-Produkte zu kaufen.

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