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Chronik von 1995 bis heute

Chronik von 1995 bis heute

Mit dem Bezug des Erweiterungsbaus ist die
Neuzeit der Realschule angebrochen

Tuschezeichnung des Erweiterungsbaus aus dem Jahr 1995 von H. Theodor

Mit dem Einzug in den Neubau und dem Beginn des Unterrichts nach den Weihnachtsferien 1994/95 begann die „Neuzeit“ in der Geschichte der Realschule – zumindest was die Raumsituation betrifft. Endlich hatte die schon fast bedrückende räumliche Enge ein Ende! Mit einigen kleineren Umbauarbeiten im „Altbau“ – u.a. wurde in Verlängerung der Pausenhalle ein SV-Raum geschaffen – war ein Schulgebäude entstanden, das kaum einen Wunsch offen ließ! Nachdem auch die Außenanlagen angelegt waren, präsentiert sich seither zudem ein Innenhof, der als Pausenhofbereich zum Entspannen einlädt und sich ebenso für Aufführungen und Schulfeste geradezu anbietet. Mit einer kleinen Feierstunde und der Präsentation der acht zusätzlichen Unterrichtsräume sowie der beiden Fachräume für Physik und Chemie wurde der „gläserne Anbau für eine offene Schule“ (Architekt Helmut Theodor) am 10. Juni 1995 auch offiziell eingeweiht.

Einer neuer Informatikraum – 16 Pentium-Rechner und ein Internetzugang

Im selben Jahr konnte dann mit der großzügigen Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer – ein weiteres Mal – auch ein neuer Informatikraum eingerichtet werden. Seither stehen 16 Pentium-Rechner zur Verfügung, die inzwischen alle ans Internet angeschlossen sind; schon 1996 hatte die Schule im Rahmen des Projekts „Schulen ans Netz“ den ersten Internetzugang erhalten.

Das Jahr 1996 begann mit einem „neuen Gesicht“ in der Schulleitung: Bernadette Trompetter, seit 13 Jahren als Lehrerin an der Schule, wurde zur ersten Konrektorin der Städtische Realschule Hückeswagen ernannt. Sie trat die Nachfolge von Joachim Keferstein an, der nach nur zweijährigem engagiertem „Aufenthalt“ an unserer Schule im Sommer 1995 an die Realschule Wipperfürth zurückkehrte – und zwar als Schulleiter. Sein Vorgänger, Johannes Schoon, war 1993 nach insgesamt 38(!)-jähriger Realschulzeit in Hückeswagen wegen Erreichen der Altersgrenze pensioniert worden.

Besuch aus Tadschikistan – Natalya Fomina berichtet aus der Heimat

Die letzten Jahre wurden durch ein paar besondere Ereignisse und Projekte bestimmt. Prägend für die Schüler war sicherlich 1995 ein Besuch aus Tadschikistan. Die sympathische Gastlehrerin Natalya Fomina (48) erzählte den Realschülern viel von ihrer Heimat und den dortigen Problemen.

Seit 1998 findet regelmäßig ein Weihnachtsbasar statt, 1999 wurde ein Schülercafe eingerichtet.

Die sympathische Gastlehrerin Natalya Fomina (48) erzählt der Realschülern viel von ihrer Heimat Tadschikistan. Foto: Herbert Draheim

Und im Jubiläumsjahr 2000 durfte die Realschule sich über einen weiteren Fachraum freuen. In den Sommerferien wurde nach kleinen Umbauarbeiten im Untergeschoss ein Technikraum mit angeschlossenem Maschinenraum eingerichtet. So werden in diesem Schuljahr zunächst alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6, 7 und 8 an einem Projekt Technik teilnehmen.

Der Chronist wünscht der Realschule auch weiterhin die Akzeptanz in der Hückeswagener Bevölkerung, die Unterstützung von Eltern, Schulträger und außerschulischen Partnern, die Verbindung zu den Ehemaligen und insbesondere eine lebendige, erfolgreich fortgeschriebene Geschichte.