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Apr 23 2018

Bürgerentscheid und Förderverein

Zunächst ist der Leser gewiss ein wenig verwirrt und fragt sich, ob dies nicht eigentlich zwei von einander unabhängige Themen sind …

Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Überlegungen des Fördervereins durchaus in Abhängigkeit zum Bürgerentscheid stehen.

Viele Schüler der RSHW haben gegen Ende der letzten Woche ein deutlich entspannteres Auftreten bei ihren Lehrern bemerkt. Vermutlich hat es einige Zeit gedauert, bis endlich angekommen ist, dass nun – nach mehr als sechs Jahren der Ungewissheit – die Entscheidung gefallen ist, dass wir in unserem Gebäude bleiben können. Ganz ehrlich, die Lehrer und auch die meisten Schüler sind sehr froh darüber.

Nun hat am letzten Mittwoch die Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer stattgefunden. Dass dabei ein neuer Vorstand gewählt worden ist, haben Sie und habt ihr gewiss der Presse entnommen. Für die Schüler bedeutet diese Sitzung, dass sie sich auf eine Modernisierung der technischen Ausstattung und damit auf aktuellere Unterrichtsgestaltung freuen dürfen! Denn nachdem gesichert ist, dass wir im Gebäude Kölner Str. bleiben, will der Förderverein auch wieder in festverbaute Anlagen investieren.

Wir sind sehr gespannt und neugierig, was uns da erwartet und bedanken schon einmal im Voraus.

Apr 09 2018

VERNUNFT MACHT SCHULE – die entscheidende Phase hat begonnen!

Es bleibt zu wünschen, dass das gute Wetter die Menschen in Hückeswagen nicht nur motiviert, Eis zu essen, sondern dass sie diesen Weg gleich nutzen, um ihre Stimme im Rahmen des Bürgerentscheids abzugeben.

(Da wir die Redaktion der Schulhomepage sind, müssen wir uns auch nicht den Anstrich der Neutralität geben, sondern dürfen an dieser Stelle manipulativ seinund um Unterstützung für die Bürgerinitiative werben = „Ja“ zum Neubau der Grundschule).

Mitglieder der Bürgerinitiative haben sich heute vor dem Glaspalast eingefunden, um nochmals auf die Abstimmung aufmerksam zu machen.

Daran wird deutlich, wie wichtig es den Betroffenen ist, dass vor allem im Sinne der Grundschulkinder entschieden wird. Noch die gesamte Woche können (oder mindestens sollten, besser noch müssten) Sie Ihre Stimme abgeben.

Redaktionsmitglied im Gespräch mit dem ehemaligen Schulleiter der RSHW und Mitglied der Initiative Vernunft macht Schule.

Ein kleiner Schritt für Sie – ein großer Schritt für die Menschheit!

Apr 09 2018

Wanted!

Suchst du dich hier vergeblich? Macht nichts – da kann dir geholfen werden!

Wir brauchen dich, ja, ganz genau!

Bist du gerne mit kreativen Leuten zusammen? Schaust du ab und zu mal über den Tellerrand? Hast du festgestellt, dass das Leben nicht nur aus Essen, Trinken und Chillen besteht?

Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir benötigen dringend Verstärkung für unser Redaktionsteam. Die Mitglieder der Redaktion der Schulhomepage suchen nach interessierten Menschen, die (wenigstens) ein bisschen bewegen wollen, die aber auch gerne schreiben. Denn es macht Spaß, Informationen zu teilen, auf Wichtiges aufmerksam zu machen und immer „am Puls der Zeit“ zu sein!

Die Redaktion bei der Arbeit

Zwar geht es nicht immer so bei uns zu, aber wir diskutieren und produzieren in einer tollen Atmosphäre, sind stolz auf das, was wir schaffen und freuen uns, wenn unsere Artikel Anklang finden.

Schau doch einfach mal (unverbindlich) bei uns rein.

Wir treffen uns vierzehntägig montags um 14.00 Uhr in 004.

Apr 09 2018

Interviews mit den Praktikanten

Herr Esperanza

Herr Esperanza hat einige Wochen an unserer Schule ein Praktikum absolviert (Bis zu den Osterferien)
Sechs Wochen vor den Osterferien hat unser Kollegium „Verstärkung“ erhalten durch den Praktikanten, Herrn Esperanza.
Da wir grundsätzlich neugierig sind, und in diesem Falle ganz besonders, wenn nämlich auch mal ein weiterer Mann in den Lehrerberuf strebt, haben wir von der Schülerzeitung Herrn Esperanza einige Fragen gestellt zu seinen derzeitigen Plänen und deren konkrete Umsetzung:
Frage: Herr Esperanza, Sie befinden sich ja noch ziemlich in den Anfängen des Studiums. An welcher Universität studieren Sie?
Antwort: Ich studiere an der Universität in Köln.
Frage: Was waren/ sind Ihre Lieblingsfächer in der Schule.
Antwort: Das waren Biologie und Englisch.
Frage: Welche Fächer studieren Sie und was erwartet man von Ihnen?
Antwort: Das deckt sich schon ziemlich mit meinen Neigungen als Schüler, denn ich studiere nun auch Englisch und Chemie.
Zunächst lege ich die Bachelor-Prüfung ab in den Naturwissenschaften und in der Sprache, z.B. Linguistik. Ebenso muss ich einige Praktika durchlaufen, u.a. auch ein Orientierungspraktikum, um herauszufinden, ob der Lehrerberuf überhaupt für mich geeignet ist.
Frage: Warum möchten Sie Lehrer werden? Ist das in der heutigen Zeit nicht eine besondere Herausforderung?
Antwort: Den Gedanken, Lehrer zu werden, hatte ich eigentlich schon sehr, sehr lange im „Hinterkopf“, mich reizt die Verknüpfung der wissenschaftlichen Seite mit dem sozialen Aspekt.
Frage: Wann werden Sie voraussichtlich mit Ihrem Studium fertig sein und wie sehen Ihre Pläne danach aus?
Antwort: Das dauert nun ja doch noch einige Zeit. Nach dem Studium möchte ich aber unverzüglich an die Schule, um dort zu arbeiten.
Frage: Wie sind Sie auf unsere Schule gekommen?
Antwort: Ich wohne in Wermelskirchen, da ist es alleine aus fahrtechnischen Überlegungen sinnvoll, aber auch, weil ich nicht an die Schule wollte, die ich selbst als Schüler besucht habe und die RSHW kennt man halt in der Region.
Frage: Wo würden Sie später gerne arbeiten/ unterrichten?
Antwort: Vorzugsweise würde ich an eine Gesamtschule gehen wollen, allerdings hat mir die Realschule hier sehr gut gefallen.
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten – und viel Erfolg fürs Studium.

Herr Schiffer

Herr Schiffer hat einige Wochen an unserer Schule ein Praktikum absolviert (Bis zu den Osterferien)
Uns hat interessiert, was ihn an unsere Schule „verschlagen“ hat und – für manche vielleicht unverständlich – warum er Lehrer werden möchte!
Hier nun einige Fragen, die seitens der Schülerzeitung an Herrn Schiffer gestellt wurden:
Frage: Warum möchten Sie Lehrer werden?
Antwort: Nach dem Abi habe ich viele unterechiedliche Praktika absolviert und an der Schule gefiel es mir am besten. Also habe ich mich entsprechend an Unis beworben.
Frage: Welche Fächer studieren Sie und was erwartet man von Ihnen?
Antwort: Ich studiere Mathe und Wirtschaft. Die Uni erwartet von mir viel fachliches Wissen. Allerdings ist es mir besonders wichtig zu lernen, wie ich den Schülern am besten den Unterrichtsstoff vermittele.
Frage: Wo studieren Sie?
Antwort: Ich studiere an der Universität Koblenz Landau.
Frage: Was waren/ sind Ihre Lieblingsfächer in der Schule.
Antwort: Meine Liebelingsfächer waren und sind Mathe und Sport.
Frage: Wann werden Sie voraussichtlich mit Ihrem Studium fertig sein und wie sehen Ihre Pläne danach aus?
Antwort: Mein Studium werde ich voraussichtlich Ende 2019 abschließen. Dann möchte ich mir gerne eine schöne Stadt suchen und dort mein Referendariat absolvieren.
Frage: Wie sind Sie auf unsere Schule gekommen und was für einen Eindruck haben Sie gewonnen?
Antwort: Ich bin selbst in Hückeswagen aufgewachsen und habe bis jetzt nur Gutes über diese Schule gehört. Meine Freundin hat hier auch ein Praktikum gemacht und erzählte mir unter anderem von dem guten Kollegium.
Frage: Wo würden Sie später gerne arbeiten/ unterrichten?
Antwort: Am liebsten würde ich an einer Grundschule arbeiten. Ich kann mir aber auch vorstellen, an einer Realschule zu unterrichten. Die Schule sollte am besten im Umkreis von Köln oder im Norden sein.
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten – und viel Erfolg bei den Prüfungen.
– Nils Jörrens

Mrz 16 2018

Kein Hundeklo!!!

Offensichtlich weckt das schöne Außengelände der RSHW die unterschiedlichsten Begehrlichkeiten!
Immer wieder wird beobachtet, dass Hundebesitzer die Wiese als Tobeplatz oder Spazierweg benutzen.
Dort, wo unsere Schüler auf dem Rasen toben, beim Fußballspielen hinfallen oder sich auch einfach hinsetzen, laufen sie Gefahr, in extrem unerwünschten Kontakt mit der „Hinterlassenschaft“ eines Hundes zu geraten!
Da ist es nichts weiter als ein „netter Versuch“, wenn die Ergebnisse der Hundeverdauung in einem Beutel auf der Fensterbank im Kellergeschoss abgelegt werden. Die Entsorgung dieser SCH … gehört nicht zur Aufgabenbeschreibung des Hausmeisters und wir empfinden das schon als mehr als heftig!!!
Mit Beginn der Sommersaison (nach den Osterferien) wird die Wiese wieder intensiv von uns Schülern genutzt, deshalb ersuchen wir die Hundebesitzer, ihren Gassi-Gang auf andere Gebiete zu verlegen.

Mrz 16 2018

Frieden geht anders

Dies ist das Thema einer Ausstellung in der Luthergemeinde in Remscheid.
Der Kurs Praktische Philosophie hat diese Ausstellung besucht und sich, angeregt durch die ansprechenden Materialien, intensiv mit der Fragestellung auseinandergesetzt.
Große Banner zogen zunächst die Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Fragestellung auf sich. Dazu konnte man jeweils auf Monitoren informative Kurzfilme mit Reportagen, Interviews oder anderen faszinierenden Darstellungen anschauen.
Uns war bis dahin nicht bewusst, dass z.B. in Lettland ein Sängerwettbewerb zu einem friedlichen Zusammenschluss der durch die Besatzung bedrängten Bevölkerung geführt hat oder das Abschalten des Computerprogramms im Kalten Krieg durch einen sowjetischen Offizier in den 80-er Jahren einen möglichen Atomkrieg verhindert hat.
Beeindruckend viele Varianten zeigten, dass es selbst in scheinbar festgefahrenen kriegerischen Auseinandersetzungen eine friedliche Lösung geben kann.
Jedoch war auffallend, dass es vor allem immer wieder die Frauen sind, die dem sinnlosen Morden ein Ende setzen. Sie schafften es, Ausgrenzungen und Abschottungen zu überwinden, starre feindliche Positionen, religiöse Unterschiede, rassistische Trennungen usw. haben sie ausgeklinkt, damit ihre Kinder in einer friedlichen Umgebeung und mit einer Zukunft aufwachsen können.
Eine Möglichkeit für uns, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, könnte darin bestehen, fair trade-Produkte zu kaufen.

Mrz 13 2018

Bürgerbegehren Vernunft macht Schule

Wir, die Mitarbeiter der Schülerzeitung der RSHW erheben nicht den Anspruch, bei dieser Thematik „journalistische“ Neutralität zu wahren!

Verständlicherweise äußern wir uns hier als Betroffene subjektiv (und auch durchaus manipulativ …). An dieser Stelle sollen deshalb auch keine Argumente mehr genannt werden, wir halten es eher mit Goethe „der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehn“.

Unsere Bitte deshalb an die Schulgemeinschaft, Schüler (ab 16 Jahren), Eltern, Freunde, Verwandte – also alle Hückeswagener Bürger, die älter als 16 Jahre sind, geht in der ersten Woche nach den Osterferien und gebt Ihre/eure Stimme ab für das Bürgerbegehren.

JA zum Neubau der Grundschule im Brunsbachtal
Ja zum Verbleib der Realschule in ihrem Gebäude an der Kölner Straße

Mrz 12 2018

ZDF @ RSHW: Inklusion- wie kann sie gelingen?

An einem Dienstag vor ca. 4 Wochen kam ein Fernsehteam des ZDF zu uns in die Schule, um einen Beitrag über Inklusion zu drehen. Inklusion, inzwischen ein Reizwort, weil es um eine Idee geht, die viel zu schnell und viel zu wenig durchdacht in die Schulen „geworfen“ wurde und dadurch den betroffenen Schülern meistens mehr schadet als hilft.

Letzte Woche nun wurde dieser Beitrag im Zweiten Programm gesendet.

Darin wurde exemplarisch an einem Schüler unserer Schule gezeigt, was es im Unterrichtsalltag an einer Regelschule bedeutet, Inklusionsschüler zu sein bzw. mit einem Inklusionsschüler zu arbeiten. Bis auf maximal zwei Stunden ist der Fachlehrer allein in seinem Unterricht, den vorgesehenen Tandempartner aus der Förderschule gibt es nämlich nicht häufiger.

Zum ganz besonderen Glück für unseren Schüler zählt es, dass sich zwei Schülerinnen aus der 9b jeden Nachmittag mit ihm hinsetzen, gemeinsam Hausaufgaben erledigen, anfallende Fragen und Probleme erörtern, Lösungswege und Verhaltensstrategien mit ihm gemeinsam entwickeln und so über die Förderung der Leistung hinaus auch die unbedingt erforderliche soziale Kompetenz  und ein Stück weit auch die emotionale Sicherheit vermitteln. Nur so kann ein Kind mit einer Diagnose „Förderschüler“ und der damit oftmals verbundenen belasteten Prognose eine Option für eine gute Zukunft entwickeln.

Schade, dass die Sendezeit relativ kurz war!

Wichtiges Signal für die Arbeit an Schulen ist jedoch die konkrete Absicht, wieder deutlich mehr Förderschulen zuzulassen. Denn genau an diesen Schulen ist ein optimales Ausschöpfen der Fähigkeiten von Förderkindern am besten gewährleistet.

Hier kann man den Beitrag bis März 2019 anschauen.

Joshua Wendorff und Dominik Klar

Mrz 07 2018

Wir sind ein Team!

In der Zeit vom 05.02 bis zum 07.02 lief ein Methodentraining zum Thema „Arbeiten in der Gruppe“ für die sechsten Klassen. Es handelt sich dabei um ein Programm von drei Tagen, worin die Schüler verschiedene Aufgaben in unterschiedlichen Gruppen lösen müssen. Das Ganze ist nur möglich, wenn man als Team arbeitet und jeder mitmacht. Zu Beginn der Woche wurde den Schülern erklärt, was alles im Laufe des Trainings geplant ist. Das Programm lief aber nicht wie an einem normalen Schultag ab, sondern sie bildeten einen Stuhlkreis und es ging grundsätzlich mehr ums miteinander Arbeiten. Daraufhin wurden die ersten Gruppen gebildet und es gab die erste Aufgabe. Die Schüler mussten eine Burg aus Papier bauen mit allem, was dazu gehört, Burgtor, Bergfried etc. Die Ergebnisse können sich echt sehen lassen.

Am zweiten Tag des Methodentrainings wurden neue Gruppen gebildet und es gab eine neue Aufgabe. Diesmal mussten sie ein Plakat zum Thema Gruppenarbeit gestalten. Auch hier kam es zu sehr guten Plakaten, da sie als Gruppe gearbeitet haben und jeder sein Können gezeigt hat.

Zum Abschluss wurden die einzelnen Plakate noch vorgestellt und es wurde erneut ein Stuhlkreis gebildet und die Schüler gaben einen Rückblick auf das Methodentraining. Insgesamt hatten die Schüler sehr viel Spaß und fanden das Training sehr hilfreich.

Im Laufe dieser drei Tage gab es zudem noch Arbeitsblätter und jeder Schüler legte einen eigenen Hefter an, welcher auch benotet wurde. So bleibt zu hoffen, dass die Schüler das neue Wissen auch im Unterricht anwenden werden.

Mrz 05 2018

Viele bunte Verkleidungen und eine Wahnsinns-Stimmung!

Der diesjährige Karneval war mal wieder ein voller Erfolg. Die Pausenhalle wurde zum Beben gebracht. Ein Großteil der Schüler kamen verkleidet zur Schule. Sogar die Lehrer, welche sich einheitlich als Stinktiere verkleideten, gaben sich sehr viel Mühe, um die Stimmung anzuheizen. In der ersten Pause ging die Party dann los. Es wurde Musik gespielt und Schüler der zehnten Klassen verkauften Berliner Ballen, welche in Rekordzeit ausverkauft waren. Die meisten ließen sich von der unglaublich guten Stimmung mitreißen und hatten sehr viel Spaß.

In der zweiten Pause, welche bereits um 11:11 Uhr begann, wurde dann nochmal richtig „die Sau rausgelassen“. Die Musik wurde extra laut gemacht und die meisten Lehrer konnten es auch nicht im Lehrerzimmer aushalten und fanden den Weg in die überfüllte Pausenhalle. Dort verkauften die Zehner Hot Dogs, welche erneut unglaublich schnell ausverkauft waren. Im Nachhinein kann man sagen, dass der diesjährige Pausenkarneval unglaublich gut lief und sehr gut bei den Schülern ankam. Na dann gehen wir mal davon aus, dass nächstes Jahr wieder mindestens eine genau so gute Stimmung herrschen wird.

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