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Herzlich Willkommen in eurer neuen Schule!

Am 06.07.18 war es endlich so weit. Bei traumhaftem Wetter versammelten sich ca. 60 Kinder mit Ihren Eltern im Innenhof unserer Schule um zu erfahren, wer die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler ihrer zukünftigen Klassen sein werden. Noch spannender war die Frage, wer werden wohl die Klassenlehrer sein? Frau Klur begrüßte die „neuen“  und die Orchesterkinder der aktuellen Klassen 5 spielten zum Erstaunen vieler Anwesenden  ein richtig tolles kleines Konzert für ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler. Dann war es endlich so weit. Frau Klur teilte die beiden neuen Klassen ein und es ging zum ersten Mal mit den Klassenleitungen in die neuen Klassenräume. Während sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen stärken konnten, lernten sich die neuen Klassen schon einmal kennen und formulierten gleich mal ihre Wünsche für die neue Schulzeit nach den Sommerferien!

Klasse 5a mit Herrn Michel und Frau Hartel Klasse 5b mit Frau Deist und Frau Kalus

Wir wünschen euch allen schöne Sommerferien und freuen uns auf euch am 29.08.18!

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist

Diese alte Weisheit sollte heute durch den Sporttag in Neuauflage aufgefrischt werden. D.h., weg vom „Turnvater-Jahn-Prinzip“, hin zu neuen Möglichkeiten der körperlichen und geistigen Ertüchtigung!
An 15 verschiedenen Stationen können die Schülerinnen und Schüler ihre Kräfte messen, ob beim Hallen-Biathlon, beim Wadenwrestling oder beim Mathefußball, fast immer gibt es die Kombination von Krft und Ausdauer mit (ein wenig) Köpfchen. So muss überall intensiv gezählt werden, beim Mathefußball darf z.B. erst geschossen werden, wenn die Aufgabe richtig gelöst worden ist, je schneller die Lösung vorliegt, desto eher darf die Mannschaft schießen und desto mehr Option auf viele Punkte besteht.
Sehr wichtig ist dabei, dass niemand ein Einzelkämpfer ist, sondern immer nur das Team, später die Klasse, gewinnt. Die zu erielenden Preise sind dabei nur ein schöner Nebeneffekt, das Teamplay steht abolut im Mittelpunkt.
Über die erfolgreichsten Teams werden wir noch gesondert berichten! Bilder findet man hier.

Niemals geht man so ganz …

Am 30.06.2018 fand die – wie in jedem Jahr – sehr ambivalente Entlassungsfeier unserer 10-er statt.
Viele konnten dieses Datum kaum noch abwarten, heißt es doch, endlich etwas Neues zu beginnen, andere sehen diesem Termin mit Schrecken entgegen, da es den Abschied von bekannten Strukturen bedeutet, was immer auch den Abschied von liebgewordenen Menschen mit einschließt.
Nach vielen Jahren lief dieser Tag zum ersten Mal in einem neuen Format ab:
Um 11.00 Uhr am Samstag starteten wir mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche. Ein Arbeitskreis hatte sich wochenlang mit der Planung befasst und ist der Frage nachgegangen, was das Leben eigentlich glücklich macht. Das Fazit ist, dass jeder an seinem Glück „arbeiten“ muss, es passiert nicht einfach so.
Erste Schritte in die richtige Richtung haben wir bereits unternommen, nämlich etwas zu leisten, ist ein Teil eines glücklichen Lebens, aber auch, den Mitmenschen im Blick zu haben, trägt zu unserem eigenen Glück bei. So können wir sehr erfreut mitteilen, dass die Kollekte des Gottesdienstes für das Hilfsprojekt der Kirchengemeinde in Tansania 380€ eingebracht hat. Vielen Dank!
Anschließend ging es um 13.00 Uhr im Forum mit der offiziellen Feierstunde weiter. Aufgrund der Witterung standen zunächst für alle gekühlte Getränke bereit, bevor man sich in den Saal begab.
Das klingt nun so sachlich berichtend, betrachtet man lediglich den Verlauf, aber dann …
Beim Betreten des Saales dürfte wohl auch der nüchternste Zeitgenosse (wenigstens ansatzweise) in Luftnot geraten sein, denn die Dekoration der Bühne und des Aufgangs war buchstäblich atemberaubend!
An dieser Stelle schon einmal das erste Dankeschön an alle Beteiligten, wozu vor allem etliche Eltern gehören!
Passend zu dem Motto „Wenn Götter gehen“ war die Bühne im Stil des antiken griechischen Dramas (es gab ja zum Glück keine Tragögien …) hergerichtet, wirklich beeindruckend!
In teils launigen, teils ernsten, immer aber alle Schüler ansprechenden Worten fanden die Reden der Klassenlehrer, Frau Fröhlich-Rehe, Frau Heckmann und Herr Wientzek und der Schulleiterin, Frau Klur, großen Anklang, jeder wollte „seinen“ Kindern noch möglichst wichtige Aspekte mit auf den Weg geben. Ebenso passend waren die Beiträge, in denen die einzelnen Sprecher der Klassen ihre Sicht auf die vergangenen Jahre an der RSHW darlegten und damit einen Schlusspunkt unter ihre Schüler-Laufbahn in der Sekundarstufe I setzten. Mit der klassenweise Zeugnisausgabe endete dann auch dieser, meist recht emotionale Teil der Abschlussfeierlichkeiten.
Beim anschließenden Umtrunk im Foyer des Forums, zu dem auch diverse Köstlichkeiten gereicht wurden, (vielen Dank an das Helferteam der Eltern und der Schülerinnen und Schüler aus dem 9-er Jahrgang) war die Stimmung sehr gelöst und allgemein entspannt. Jedoch hätte mancher sich durchaus noch mehr Zeit für Gespräche und liebe Worte zum Abschied nehmen können, z.T.vollzog sich das „Auseinander-Gehen“ doch recht schnell und unvermittelt. Vielleicht war dies auch der für bergische Verhältnisse ungewöhnlichen Witterung geschuldet.
Die Abendparty war zum ersten Mal in die Organisation von Schülern und Eltern (als Verantwortliche) gelegt. Dazu waren Räumlichkeiten des Kolpinghaus angemietet und sehr stimmungsvoll dekoriert worden, dazu hatte man die Dekoration aus dem Forum blitzschnell umfunktioniert, der DJ hatte die passende Musik, und das Essen war ausgesprochen lecker, vielfältig und mehr als reichlich.
Mit Fortschreiten der Zeit stieg in Relation dazu auch die Stimmung. Der einzige Wermutstropfen bei dieser aufwendig vorbereiteten Veranstaltung war die relativ geringe Beteiligung der Schüler. Da habt ihr leider was verpasst!
Von Seiten des Lehrerkollegiums der RSHW und der Schülerschaft möchten wir uns an dieser Stelle ganz, ganz herzlich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass diese Feierlichkeiten so gelungen und so beeindruckend schön abgelaufen sind.

Musik, die in die Füße geht

Soundbar und Solarjet – Musik, wie sie uns gefällt
Und eigentlich gäbe es dazu ja auch nicht mehr sehr viel zu ergänzen, eigentlich …
Aber die Begegnung mit den überzeugten und überzeugenden Künstlern in den Klassen hat viele Schüler sehr beeindruckt.
Die Klasse 5b wurde in der ersten Stunde von Mitgliedern der Band Soundbar und deren Begleitern besucht. Die Bandmitglieder erzählten von sich, wie sie zur Musik und dann zusammen gekommen sind.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse waren sehr interessiert und stellten sehr kluge Fragen, z.B. wie es mit der Profi-Karriere gelaufen ist, ob man tatsächlich von den Einkünften leben kann, welche Ausbildung sie jeweils durchlaufen haben und noch vieles mehr. Bestimmt hat unseren Schülern dabei besonders imponiert, wie wertschätzend die jungen Männer ihre Antworten gegeben haben. Jeder der Fünftklässler fühlte sich auf jeden Fall mit seiner Frage ernst genommen! Dieses super respektvolle und dementsprechend die wahren Profis kennzeichnende Verhalten im Umgang mit ihren „Fans“ hat uns alle beeindruckt!
Ähnlich positiv war die Erfahrung, die Roman Gergenrejder aus der 5a für sich und seine Klasse festgehalten hat:
Schon seit Januar hängen im Eingangsbereich der Schule die Plakate für die Soundbar-Tour „Ohne Make Up“.
Sechs Monate mussten wir warten, bis es am 22.06. endlich so weit war! Zuerst bekamen die Bandmitglieder Fragen gestellt wie:
„Wie lange gibt es die Band schon?“ oder „Warum habt ihr euch zu einer Band zusammen geschlossen?“
 Diese „Wissenslücken“ wurden in einer lockeren Fragerunde rasch geklärt.
Als kleines Special spielte die Band dann jeder Klasse noch ein kurzes Stück sozusagen zur Einstimmung vor. In der sechsten Stunde gab es endlich das erwartete Konzert, zuerst spielte die Gruppe Solarjet ein paar großartige Lieder, bevor dann Soundbar auf die Bühne kam. Ohrenbetäubend stimmten dann alle Schüler mit ein, selbst die unmusikalischsten unter uns konnten die Füße nicht mehr stillhalten.
Da hoffen wir doch sehr auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!!!

So macht Schule (noch) mehr Spaß!

Bericht über die Klassenfahrt der 5a

Routinemäßig führten die Klassen 5 gegen Ende des Schuljahres ihre Klassenfahrt durch.
Für die Klasse 5a hat Nick Gollembusch einen Bericht über diese gemeinsame Zeit verfasst:


Klassenfahrt der 5a
… Es war einmal die Klasse 5a, die auf Klassenfahrt nach Breckerfeld fuhr.
An einem Mittwoch im Juni um 10.00 Uhr begann die Fahrt vom Hückeswagener Brunsbachtal aus.
Nach 30-minütiger Fahrt kamen wir an und um ca 13.30 Uhr gab es unser erstes Mittagessen: Fleischbällchen mit Salat, zum Nachtisch gab es Wackelpudding oder Obstsalat.
Danach erhielten wir unsere Bettwäsche, gingen auf unsere Zimmer, räumten die Koffer aus und bezogen unsere Betten.
Als wir nach 30 Minuten fertig waren, sind die Jungs auf den Fußballplatz gegangen .. und, ja, … um 15.00 Uhr gab es das erste Treffen mit Karim, der sozusagen unser Mentor für die Zeit der Klassenfahrt sein sollte.
Karim wollte unsere Namen kennenlernen. Dazu hatten wir uns Spitznamen ausgedacht wie z.B. „Toter Tobi“ oder „Nicer Noah“. Nach dem Namensspiel haben wir „Mario – brennende Liane“ gespielt.
Einige Zeit nach dem Abendessen sind wir in den Wald gegangen. Hier hat uns Karim etliche Zusammenhänge in der Natur erklärt. Schließlich fielen wir um ca 0.00 Uhr ins Bett.
Am nächsten Morgen wurden wir um 7.30 Uhr geweckt, Frühstück gab es gegen 8.00 Uhr. Nach dem Frühstück konnten wir noch eine Stunde Fußball spielen, bevor wir mittels GPS auf eine vierstündige Schatzsuche loszogen. Bei Code 360 Grad erwarteten uns Gummibärchen und Schokolade!
Das Mittagessen stand für 13.00 Uhr auf dem Programm. Diesmal gab es Tortellini mit Hähnchen und Tomatensoße, dazu Salat und Nachtisch.
Nach dem Essen hatten wir einige freie Zeit zur Verfügung.
Nachmittags stand das Treffen mit Karim unter dem Aspekt gemeinsamen Spielens. Dazu gehörte auch ein wenig „Manöverkritik“ z.B. zur Zufriedenheit mit der Unterkunft. Nun stand auch schon der Abschied von Karim an, und für uns ging es danach zurück in die Herberge.
Die Klasse, einschließlich der beiden Lehrer, hat zusammen Fußball gespielt. Allerdings hat Mr. Michel angenommen, es handle sich um Rugby und dementsprechend die Regeln verändert und die Jungs einfach umgekegelt …
Gegen 19.00 Uhr haben wir am letzten Abend gegrillt. Tobias und Nick waren die Grillmeister! Obwohl es nach kurzer Zeit anfing zu regnen, blieb die Klasse mit großem Vergnügen draußen. Als alle mit dem Essen fertig waren, gab es eine große Überraschung: Frau Klur, die ganz in der Nähe der Jugendherberge wohnt, kam vorbei zu einem Besuch und brachte uns jede Menge Schokoküsse als Nachtisch mit.
Nun ging es zu unserer letzten Nacht dieser Fahrt auf unsere Zimmer, wo wir noch miteinander gespielt haben. Um 22.00 Uhr wurde das Licht gelöscht.
Am Freitag hatten wir den Luxus, dass wir bis 8.00 Uhr schlafen durften und erst dann zum Frühstück gingen. Jetzt gab es „Aufgabenteilung“: Einige wurden unter die Dusche geschickt! Die anderen räumten die Zimmer auf und fegten.
Nach einem letzten Fußballspiel fuhren wir gegen 11.00 Uhr mit Sack und Pack in Richtung Hückeswagen, wo uns unsere Eltern bereits erwarteten.
Fazit: Eine tolle Fahrt, super gute Gemeinschaft, viel Spaß, wenig Schlaf …

WDR Bericht zum Bandkonzert an der RSHW

Am 22.6. waren die Bands SOUNDBAR und SOLARJET in unserer Schule. Wir berichteten. Jetzt berichtet auch der WDR! Bitte auf das Bild klicken, um den Bericht zu sehen.

Interview mit Frau Heckmann

Frage: Sie haben ja jetzt die Prüfung nach der OBAS (Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteige/Iinnen und der Staatsprüfung) absolviert, was haben Sie am Donnerstag zuerst danach gemacht?

Heckmann: Ich habe mit meinen Kollegen zusammen darauf mit einem Gläschen Sekt

Frau Heckmann

angestoßen.

Frage: Sie sind ja nun schon länger bei uns an der Schule. Wie kommt es, dass Sie jetzt noch ein Staatsexamen ablegen müssen?

Heckmann: Dadurch konnte ich endlich „richtige“ Lehrerin werden. Außerdem bietet mir dies nun die Möglichkeit der Verbeamtung.

Frage: Welche Gebiete müssen Sie bei diesem Examen bearbeiten, welche Leistungen werden verlangt?

Heckmann: Ich musste unter anderem eine Schulstunde unter Beobachtung durchführen, sowohl in Biologie als auch in Sport. Außerdem gab es eine mündliche Prüfung.

Frage: Hatten Sie durch Ihre Prüfungen jetzt besonderen Lernstress und fühlten Sie sich wieder wie in Ihrer Schulzeit durch das ganze Lernen? Wenn ja, was verursachte den Stress? Welchen Nutzen können Sie jetzt für den Schulalltag aus Ihrer weiteren Ausbildung ziehen?

Heckmann: Ja, ich stand sehr unter Lernstress. Schule war im Gegensatz dazu sehr einfach. Ich hatte in der Zeit wenig Kontakt mit meiner Familie, da ich auch das Wochenende durch lernen musste. Vom Gefühl her kam es einem vor, als würde man alle Abitur- Prüfungen an einem Tag schreiben.

Frage: Gibt es in absehbarer Zeit weitere Schritte, die Sie ergreifen wollen?

Heckmann: Ich möchte mich vor allem darauf konzentrieren, alles, was ich gelernt habe, intensiver im Unterricht einzusetzen.

Frage: Wie hat unsere Schule Sie unterstützt. Also, wie haben die Lehrer, Schulleitung und die Schüler Ihnen geholfen, um möglichst leicht durch diese Prüfungsphase zu kommen?

Heckmann: Jeder meiner Kollegen hatte ein offenes Ohr und ich konnte immer Fragen stellen. Dazu kommt, dass mich zwei Kollegen in Biologie und Sport unterstützt haben.

Nils: Vielen Dank, Frau Heckmann, für das Interview. Und da wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude in diesem Beruf, denn dass Sie gerne Lehrerin sind, haben wir längst gemerkt. 😉

Zwei Stufen weniger

Seit dem 18.06.2018 fehlt die gesamte neunte Stufe auf unserer Schule. Denn die Schüler dieses Jahrgangs begeben sich nun ins Berufsleben und absolvieren ihr dreiwöchiges Schülerpraktikum.

Auch wenn die Neuner nach diesen Wochen wiederkommen, so gibt es doch eine Stufe, welche am 26.06. ihren allerletzten Schultag auf unserer Schule hat und auch nicht wiederkommen wird. Genau, die Zehner kommen ihrem endgültigen Schulabschluss immer näher und freuen sich, wenn sie zehn lange Schuljahre endlich (mehr oder weniger) erfolgreich hinter sich haben.

So erwarten sie nun erst einmal einen ansprechenden Gottesdienst, eine angemessene Feierstunde zur Verabschiedung und eine gelungene Fete im Kolpinghaus.

Die RSHW in neuem Style

Wie wahrscheinlich jeder mitbekommen hat, ist an den Wänden unter der Aula etwas komplett Neues entstanden.

Und zwar haben einige Schüler des neunten Jahrgangs mithilfe ihrer Textillehrerin Fr. Fleuth und einem professionellen Graffiti-Sprayer die Außenwände hin zum Schulhof angesprüht. Das Motiv dazu wurde in den Textilstunden entworfen und entwickelt. In vielen knalligen blauen und grünen Tönen lassen sich die vier Buchstaben RSHW erkennen und an der Seite sind neben den Namen der beteiligten Schülern auch passend zu unserer Schule Instrumente sowie Musiknoten abgebildet. Das Gesamtbild ist eingebettet in das Panorama des bergischen Landes.

Bemerkenswert ist, dass die ersten beiden Seiten von den Schülern vorgezeichnet, jedoch die Feinarbeiten anschließend durch den „Profi“ ausgeführt wurden. Die dritte und letzte Wand haben die Schüler des  Textilkurses dann aber komplett selbstständig besprüht. Und wie wir finden, kann sich das Ergebnis sehen lassen!

Nicht nur viele Schüler haben diese Veränderung sehr positiv aufgenommen und finden es deutlich besser als die langweilige hellbraune Wand von vorher.

Bericht von der Zoo Exkursion

Am Montag den 11.06.2018 waren wir der Naturwissenschafts Kurs, der 9ten Klasse im Kölner Zoo auf Exkursion zum Thema Verhaltensforschung an Tieren.

Als erstes sind wir an den Erdmännchen vorbeigekommen. Erdmännchen haben immer einen Wächter der auf einem z.B. etwas höheren Hügel oder wie hier auf einem Baumstumpf steht. Kommt ein Feind ihnen zu nah gibt der Wächter den anderen Bescheid, sodass alle in den sicheren Bau flüchten können.

Erdmännchen

Nachdem wir die Erdmännchen besichtigt haben sind wir an den Flamingos vorbeigegangen, welche ihre rosa Färbung übrigens durch die speziellen Carotinoide bekommen. Der Farbstoff lagert sich in den Federn ab.

Flamingos

Direkt neben den Flamingos konnten wir Leoparden beobachten, welche nach den Tigern, Löwen und Jaguarn die viertgrößten Großkatzen sind. Außerdem können Leoparden Geschwindigkeiten von bis zu 58 km/h im Sprint erreichen.

Leoparden

Die Paviane waren zwar etwas weiter von den Leoparden entfernt, aber wir haben in der Schule von ein paar Mitschülern einen Vortrag über sie gehört und wollten schauen, ob wir den Inhalt mit dem was wir sehen vergleichen können. Paviane haben ein rotes Hinterteil, wobei man von der Bedeutung, des roten Hinterteils zwischen dem vom Männchen und dem vom Weibchen klar unterscheiden muss. Bei Pavian Weibchen ist es so, dass ihr Hinterteil rot wird und anschwillt wenn sie auf der Suche nach einem Sexualpartner sind. Bei männlichen Pavianen ist die Farbe, des Hinterteils zudem ein Stimmungsindikator. Ihre Hinterteile werden leuchtend rot wenn sie z.B. erregt sind, sich streiten oder ihre Dominanz demonstrieren. Zudem und das ist bei allen Pavianen so dient ihr Hinterteil aufgrund, des Fettgewebe im innerem als super Sitzkissen, welches sie vor kälte und nässe schützt.

Paviane

Die Streifen der Steppenzebras sind von Zebra zu Zebra unterschiedlich angeordnet und sind deswegen wie der Fingerabdruck bei Menschen ein eindeutiges und individuelles Erkennungsmerkmal. In der Wildnis stellt sich die Zebra Herde immer versetzt so hin, dass ihr gesamtes Blickfeld 360° beträgt nährt sich ihnen ein Feind können sie so schnell flüchten und in verschiedene Richtungen ausschwärmen.

Zebra

Nach den Zebras haben wir die Pinguine besucht, welche zwar zu den Vögeln gehören, aber wegen ihren zu kurzen Federn nicht Fliegen können. Ihre zu kurzen Federn haben jedoch auch einen Vorteil, da sie so im Wasser besser vor Feinden flüchten können, weil das Wasser gut an ihnen vorbeifließt.

Pinguine

Ein in der Wildnis lebendes, jedoch sehr bedrohtes Tier ist der Elefant. Im Köner Zoo leben die Elefanten in einem großen Gehege, aber in der Wildnis haben sie kein schützendes Gehege, sodass Wilderer immer wieder jagt auf die Tiere machen um an ihr wertvolles Elfenbein zu gelangen. Oftmals werden die Elefanten dann einfach zurückgelassen und sterben, weswegen sie auch vom aussterben bedroht sind.

Elefanten

Die Giraffen sind die größten Landtiere der Welt sie können bis zu 5,7 Meter hoch werden und 1,93 Tonnen wiegen. Auch im Kölner Zoo dürfen die Giraffen deswegen nicht fehlen. Mit ihren langen Zungen pflücken sie sich ihre Nahrung bestehend aus Ästen und Blättern direkt vom Baum. Die blaue Zunge der Giraffen kann bis zu einem halben Meter lang werden. Zudem haben Giraffen den höchsten Blutdruck im Tierreich, welcher überlebenswichtig für sie ist, da sonst kein Blut durch ihren langen Hals in den Kopf gelangen würde. Wäre das nicht so würden Giraffen jedes mal wenn sie ihren Kopf zum trinken senken in Ohnmacht fallen.

Giraffen

Auch das Maskottchen, des 1.FC Köln wohnt im Zoo. Hennes VIII hat sogar sein eigenes kleines Vereinsheim eingerichtet bekommen und eine eigene kleine Abteilung im Zoo Shop. Vor jedem Spiel wird er abgeholt um im Rhein Energie Stadion dann seiner Mannschaft beizustehen.

Hennes

Abschließend waren wir noch alle gemeinsam im Mongo´s essen. Das Restaurant zeichnet sich durch seine Exoten Känguru und Zebra aus. Früher konnte man dort auch noch Insekten verzehren was jedoch im Moment aufgrund von EU Richtlinien nicht möglich ist. Insgesamt hatten wir alle einen sehr tollen und spannenden Tag den bestimmt jeder gerne wiederholen möchte.

Mongos

Ein ganz besonderer Dank geht an Frau Klophaus ohne deren Arrangement und Einsatz solch tolle Exkursionen nicht möglich wären.
Vielen Dank!

Beitrag von: Nele Krüger 9nb

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