Paris – die Reise beginnt!

Oh là là – es war endlich soweit! Morgens in der Früh trafen sich alle Schüler, Monsieur Michel und Madame Kalus im Brunsbachtal, um in die Stadt der Liebe zu fahren. Unsere Reise führte quer durch Belgien und Nordfrankreich. Unsere Vorfreude blieb aber in einem Stau an der Pariser Stadtgrenze stecken. Dieser Stau, obwohl für Paris völlig normal, war für uns Deutsche unfassbar chaotisch. Das frustrierende Schneckentempo wurde nur gerettet durch Monsieur Michels seltsame Selbstgespräche mit dem Mikrofon in der Hand (er nannte es eine „Stadtführung“).

Endlich hatten wir unser Hostel erreicht, das auf den ersten Blick so aussah, als hätten die Hippies seit den 70ern Paris nicht verlassen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, folgte eine augenöffnende Wanderung namens „Paris by night“. Was viele begeisterte, waren die bunten Farben vom Nachtleben. Die Staatsoper stach dabei sehr besonders heraus. Zum Abschluss der Wanderung mussten wir alleine nach Hause finden (Gott sei Dank gibt es Google Maps!). Komischerweise kamen alle Schüler vor den Lehrern an. Es gingen viele Schüler dann im Supermarkt namens „franprix“ einkaufen. Trotz der Schwierigkeiten mit dem Anpassen der Sprache, bekam fast jeder das, was er wollte. Am Abend kochten manche Schüler zusammen ihr Abendessen, worauf sie komatös in die Betten fielen.

Écrit par Collin et Sam