Am vergangenen Freitag durften wir an unserer städtischen Realschule Hückeswagen einen ganz besonderen Gast begrüßen: Die nordrhein-westfälische Schulministerin stattete unserer Schule einen offiziellen Besuch ab. Für uns war dieser Termin eine große Wertschätzung unserer täglichen Arbeit und des Engagements der gesamten Schulgemeinschaft.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Schulaufsicht und der Schulleitung verschaffte sich die Ministerin einen direkten Eindruck von unserem schulischen Alltag.
Ein besonderes Highlight des Besuchs war die Talkrunde, die unsere Schülervertretung mit Schulministerin Dorothee Feller gestaltete. Daran nahmen außerdem der Bürgermeister Herr Moritz, der Fachbereichsleiter für Schule und Kultur Herr Stehl, der schulfachliche Dezernent Herr Berger, unsere Schulleitung mit Frau Sköries und Herrn Arslan, Vertreterinnen und Vertreter der Elternschaft sowie die SV-Lehrkräfte Frau Heckmann und Herr von Palubitzki teil.

Ausgehend vom Motto unserer 200-Jahr-Feier „200 Jahre RSHW – gestern, heute, morgen“ hatte die SV Fragen vorbereitet, die sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Realschule beschäftigten. Die Ministerin ging ausführlich auf die Beiträge der Schülerinnen und Schüler ein, schilderte ihre persönliche Beziehung zu unserer Schule, sprach über Veränderungen seit ihrer eigenen Schulzeit und benannte aktuelle Herausforderungen und geplante Schritte, um unsere Realschule weiter zu stärken.
Für unsere Schülervertretung war diese Gesprächsrunde eine wertvolle Gelegenheit, ihre Anliegen direkt an die Ministerin und die weiteren Entscheidungsträger zu richten. Gleichzeitig zeigte der Austausch, wie wichtig es ist, dass Schülerinnen und Schüler, Elternvertretung, Lehrkräfte, Schulleitung und Stadt gemeinsam Verantwortung für die Zukunft unserer Schule übernehmen.
Bei einem Rundgang durch das Gebäude besuchte sie mehrere Klassen, kam mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch und informierte sich über unsere pädagogischen Schwerpunkte und Projekte.

Im Rahmen des Rundgangs nahm die Schulministerin auch an einem kurzzeitigen Unterrichtsbesuch teil und verfolgte, wie Frau Kessmann in unserer Schulbibliothek die Schülerinnen und Schüler in der Leseförderung betreut.
Die Ministerin war beeindruckt von der gemütlichen Atmosphäre der Bibliothek und der Begeisterung, mit der die Schülerinnen und Schüler sich mit Büchern auseinandersetzten. Sie betonte, wie essenziell eine gute Leseförderung für den schulischen Erfolg und die persönliche Entwicklung ist, und lobte Frau Kessmanns Engagement, das auf unterschiedliche Lernstile und Interessen eingeht. Dieser Einblick unterstrich für uns erneut die Bedeutung der Schulbibliothek als Herzstück unserer Bildungsarbeit.

Weiterhin besuchte die Schulministerin auch unseren Schulsanitätsdienst. Dort stellten die engagierten Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit vor, erklärten Abläufe bei Einsätzen und präsentierten die Ausstattung des Sanitätsraums. Sie zeigten, wie sie in Pausen und im Unterricht bei Verletzungen und plötzlichen Erkrankungen erste Hilfe leisten und damit einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit und Wohlbefinden im Schulalltag leisten.
Die Ministerin würdigte das große Verantwortungsbewusstsein der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter und hob hervor, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig für Erste Hilfe, Zivilcourage und gegenseitige Unterstützung zu sensibilisieren.

Für unseren Schulsanitätsdienst war der Besuch eine besondere Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements.

In einem anschließenden Austausch mit der Schulleitung und Lehrkräften wurden Chancen und Herausforderungen des Schulalltags offen angesprochen. Dabei ging es unter anderem um die personelle Ausstattung, die technische Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität. Die Ministerin betonte die Bedeutung der Realschulen im Bildungssystem und hob hervor, dass Schulen wie unsere einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit und zur Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf leisten.

Wir freuen uns über die positive Rückmeldung, die unsere Schule im Rahmen dieses Besuchs erhalten hat. Der Termin war für uns ein Ansporn, unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und unsere Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft bestmöglich auf ihrem Bildungsweg zu begleiten.

Die Schulleitung mit Frau Sköries und Herrn Arslan bedankte sich ausdrücklich bei Schulministerin Dorothee Feller dafür, dass sie sich trotz vollem Terminplan die Zeit für unseren Besuch genommen hat.


