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Die Solaranlage auf dem Schuldach

Technische Daten der Solaranlage

Die Anlage besteht aus 152 Modulen, die in 8 Reihen zu je 19 Modulen auf 210 Quadratmetern zusammengefügt sind.

Ein Modul leistet ca. 165 Watt bei ca. 17 Volt.

Je Reihe gelangt ein Kabel an einen Wechselrichter, der aus der Gleichspannung eine Wechselspannung mit 50 Hz Netzfrequenz und ca. 280 Volt erzeugt. Es gibt 8 Wechselrichter.

Die gewonnene elektrische Energie wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Dafür bekommt der Betreiber pro Kilowattstunde ca. 50 Cent (früher 99 Pfennig) vergütet. Neben dem Zähler für die dem Netz entnommene Energie für den Schulbetrieb befindet sich ein Zähler, der die eingespeisten kWh anzeigt.

Die Anlage hat eine Nennleistung von 25 kW (optimal bei 25°C) und liefert jährlich etwa 20 000 Kilowattstunden. Damit könnten rund 40 Prozent des Gesamtstrombedarfs der Schule abgedeckt werden.

Die Anlage würde zur Stromversorgung von 5 Einfamilienhäusern ausreichen.

Die Einweihung der Solaranlage
Hier zwei Bilder von der Einweihung, auf denen auch Herr Schoon zu erkennen ist, der anlässlich eines Klassentreffens in Hückeswagen weilte.

 

RGA – Bericht vom 23.06.2001

Realschule Hückeswagen nahm Solaranlage in Betrieb

„Habt ihr ein großes Dach für uns?“ fragte Norbert Küpper, Aufsichtsratsvorsitzender der NTI AG, bei der Stadt an. Die Stadt hatte und gestern wurde die größte Solaranlage Hückeswagens und der Umgebung in Betrieb genommen.

Genutzt wird dafür das Dach der Städtischen Realschule an der Kölner Straße, die besagter Aufsichtsratsvorsitzender einstmals besuchte und in die er nun mit Dr. Bernhard, Diplom-Physiker und Vorstand der NTI AG, zur Einweihung kam. Die Anlage hat eine Nennleistung von 25 kW und liefert jährlich etwa 20 000 Kilowattstunden. Damit werden rund 40 Prozent des Gesamtstrombedarfs der Schule abgedeckt.

Hückeswagens Bürgermeister Norbert Jörgens gestern: „Wir sind froh, dass sich in diesem Fall die öffentliche Hand und die Privatwirtschaft gefunden haben. Damit wird auch deutlich, dass Hückeswagen eine innovative Stadt ist.“ Natur Technologie Invest (NTI) hat als Aktiengesellschaft für erneuerbare Energien ihren Sitz in Leverkusen, die Geschäftsleitung sitzt in Staufen. Dr. Menner, der auch schon zur Einweihung der ersten Anlage in Scheideweg gekommen war, dankte gestern zunächst der Stadt für ihr Entgegenkommen. „Die Anlage auf dem Dach würde fünf Einfamilienhäuer komplett mit Strom versorgen“, machte Dr. Menner den Umfang der Anlage deutlich. „Der Strom aus der Anlage wird ins öffentliche Netz eingespeist. Dafür gibt es 99 Pfennig pro Kilowattstunde.“

Die NTI AG möchte weitere Anlagen im Bergischen bauen und setzt dabei auch auf die Haltbarkeit der Anlagen: „So runde 30 Jahre sind das schon und nach 15 Jahren kommt sie in die Gewinnzone“, zeigte sich Dr. Menner gestern optimistisch. Und trotz des bergischen Schmuddelwetters, auch wenn gestern die Sonne schien, wird nicht zuletzt durch diese Anlage auf dem Dach der Realschule deutlich: „Solarenergie funktioniert auch im Bergischen!“

Neben der Stromerzeugung hat die Anlage einen weiteren Aspekt. Die NTI AG stellt den Realschülerinnen und -schülern Informationen über den Betrieb und die Wirkungsweise der Solaranlagen zur Verfügung. „Physikunterricht am aktuellen Beispiel“, wie es Dr. Menner nannte. „Modernste Messtechnik und Anzeigen machen das Geschehen erlebbar.“ Vielleicht nutzen auch noch weitere Schulen im Bergischen die Möglichkeiten der Photovoltaik. Die NTI AG steht bereit.